F.A.Z. Frühdenker Weekend • Die großen Fragen der Menschheit: Werden wir bald ewig leben?
Shownotes
Tech-Milliardäre versprechen, den Tod zu überwinden und ewige Jugend. Was früher eine Fantasie war, wird heute als eine Frage von Möglichkeit und Machbarkeit von Wissenschaft und Technik betrachtet. Doch was dürfen wir uns wirklich erwarten? Was verbirgt sich hinter der „Longevity“-Bewegung? Müssen wir sterben? Oder können wir endlos leben?
In dieser Folge spricht Simon Strauß mit zwei hochdekorierten Wissenschaftlern. Venkatraman Ramakrishnan, genannt Venki, hat ein Buch zu der Frage verfasst, warum wir sterben. Bisher, so erzählt er im Gespräch, geht die Alternsforschung davon aus, dass wir zwar daran arbeiten könnten, länger jung und gesund zu bleiben, die absolute Lebenszeit aber biologisch festgelegt sei. Er fragt: Wenn wir länger alt und gesund bleiben, warum sollten wir dann plötzlich sterben? Ist dann nicht auch eine Ausweitung der Lebensspanne denkbar? Er spricht ebenfalls von den gesellschaftlichen und politischen Folgekosten, die mit der zunehmenden Lebenserwartung einhergehen können.
Der andere Nobelpreisträger, der in dieser Folge auftreten wird, ist Walter Gilbert. 1980 hat er den Nobelpreis in Chemie erhalten, für die Entwicklung einer Methode zur Sequenzierung der DNA. Dieses Jahr ist er 94 Jahre alt geworden. Er wirkt noch immer fit, schlagfertig und lässt sich in Lindau sogar auf der Tanzfläche blicken. Wie hat er es geschafft, so alt zu werden und gleichzeitig so jung zu bleiben?
Mit der jungen Biotechnologin Oleksandra Chabanovska, die für ihr Studium aus der Ukraine nach Deutschland gekommen ist und heute in Rostock an ihrer Promotion arbeitet, spricht Simon Strauß über ihre Forschung in der regenerativen Medizin und ihr großes Vorbild, die mRNA-Forscherin Katalin Karikó.
Auch Joachim Müller-Jung ist wieder mit dabei, gibt spannende Einblicke in die Longevity-Forschung, berichtet von den Superagern des Tierreichs und überlegt, was uns wirklich dabei hilft, jünger alt zu werden.
Hosts: Simon Strauß
Co-Host: Joachim Müller-Jung
Produktion: Co-Autoren & Redaktion: Pia Heinemann, Piotr Heller und Andreas Krobok Koordination & Recherche: Max Stange Aufnahmen, Musik & Sounddesign: Niklas Kleber Schnitt: Kevin Gremmel, David Brucklacher Dramaturgie & Regie: Michael Götz Voiceover: Michael Götz, Felix Hoffmann, Andreas Krobok
Besonderer Dank geht an Birgit Schardt, Thomas Gruber, Daniela Thiel und das Kuratorium für die Lindauer Nobelpreisträgertagungen sowie an das Museum Cavazzen in Lindau
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Transkript anzeigen
00:00:03: Werden wir bald ewig leben?
00:00:05: Das ist die Frage, um die es in dieser Folge geht.
00:00:08: Wie immer eine der meist gehörten Folgen im FAZ-Podcast für Deutschland und da geht es in unserer Sommerserie gerade um die großen Fragen der Menschheit.
00:00:18: Simon Strauss Redakteur bei der FAZ ist dafür nach Lindau an den Bodensee gereist wo sich jedes Jahr Nobelpreisträger aus aller Welt treffen.
00:00:27: Dort spricht er mit den Wissenschaftlern Venkatraman Ramakrishnan und Volta Gilbert Mit der jungen Biotechnologin Oleksandra Czabanovska und mit FHZ-Kollege Joachim Müller Jung.
00:00:39: Über longevity, über Superager im Tierreich und darüber was uns wirklich hilft allzu werden.
00:00:49: Können wir ewig leben?
00:00:52: Mittlerweile ist das nicht mehr eine Frage des Wünschens Glaubens oder Hoffens.
00:00:56: Heute ist es eine Frage von Möglichkeit Und Machbarkeit Von Wissenschaft und Technik.
00:01:06: Es gibt einen Mann Der auf diese Frage Eine ziemlich klare Antwort hat.
00:01:09: Er heißt Peter Thiel.
00:01:11: Die meisten kennen ihn als Mitgründer von PayPal, als einer der einflussreichsten und umstrittensten Figuren des Silicon Valley.
00:01:17: aber Peter Thil ist noch etwas anderes.
00:01:20: er ist ein Prophete der Unsterblichkeit.
00:01:22: Er hat Forschungsprojekte finanziert die das Altern aufhalten sollen oder sogar versprechen unsere biologische Uhr zurück zu drehen.
00:01:31: In Interviews hört man von ihm immer wieder dasselbe Das Alter ist ein Problem Der Tod ist ein problem Und Probleme sagt Peter Thie Die lassen sich lösen.
00:01:43: Ich
00:01:43: denke, die meisten von uns reagieren auf Alter und Tod mit einer Mischung aus Akzeptanz und Verleugnung.
00:01:51: Sie denken ja es wird uns halt passieren wir können nichts dagegen tun
00:01:55: Und dann?
00:01:55: Es wird
00:01:56: anderen passieren nicht mehr selbst
00:01:58: Diese schizofrene
00:01:59: Einstellung finde ich ziemlich nervig.
00:02:02: Anstelle von Akzeptans und Verkleugnung sollten
00:02:04: wir
00:02:05: das Altern-und den Tod bekämpfen.
00:02:09: Peter Thiel sieht das so.
00:02:10: Die meisten akzeptieren den Tod einfach oder sie verleugnen ihn.
00:02:14: Beides findet er ist falsch, stattdessen sollten wir als Menschheit gegen das Alter kämpfen.
00:02:26: Im Zug nach Lindau lese ich ein Artikel im Wall Street Journal.
00:02:29: Daran wird beschrieben wie der russische Präsident Vladimir Putin die sogenannte Long Javity Forschung zum Staatsprojekt gemacht hat.
00:02:36: Sechsundzwanzig Milliarden Dollar hat er in Gentherapien gegen das Alter investiert.
00:02:40: Er lässt im Labor Gewebe herstellen, menschliche Organe in Schweinen züchten.
00:02:46: In einem autoritären System spielen Ethik und Moral beim Kampf gegen das Altern natürlich keine Rolle.
00:02:52: Aber glaubt Putin wirklich, dass er den Tod besiegen kann?
00:02:56: Im September zwanzig jedenfalls erklärt er dem chinesischen Staatspräsidenten Norshalon genau das.
00:03:03: Durch eine Mikrofonpanne hat die Welt das mitgehört.
00:03:11: Schi sagt hier, früher war es selten dass jemand älter als siebzig wurde und heute sagt man, dass man mit siebzlich noch geradezu wie
00:03:17: ein Kind ist.
00:03:22: Und Putin fügt dann hinzu!
00:03:24: Mit der Entwicklung der Biotechnologie können menschliche Organe kontinuierlich transplantiert werden und die Menschen können immer jugendlicher leben und sogar Unsterblichkeit erlangen.
00:03:51: Auf meiner Zugreise fällt mir noch jemand ein, der sich mit der Verjüngung des Lebens beschäftigt hat.
00:03:55: Einer, der mir am Ende viel näher steht als all diese Milliarden und Milliardäre?
00:04:00: Ein Großvater!
00:04:09: Er hat auch ein Buch geschrieben mit dem Titel, Nicht so früh sterben.
00:04:16: Das erschien im Leipziger Pan-Verlag.
00:04:19: Mein Großvater hatte sein Leben lang mit Arzneimitteln und ihren Wirkungen zu tun und er beschäftigte sich mit derselben Frage die auch Thiel und Putin heute umtreiben.
00:04:29: Wie leben wir länger ohne allzu werden?
00:04:32: Mitten im Gräuel des Zweiten Weltkriegs klingt der Titel seines Buches etwas makaber.
00:04:37: nicht so frühsterben als ob man den Tod aus eigener Kraft aufschieben könnte.
00:04:43: Geschrieben ist der Text im bildungsbürgerlich überzeugenden Stil eines Medizinratgebers, der Hoffnung auf eine leicht umsetzbare Lebensverlängerung machen will.
00:04:52: Gleich zu Beginn heißt es... Ausführliche Waldspaziergänge verbessern die Lebensqualität.
00:05:15: Diesen Rat, den der Ratgeber gibt hat mein Großvater selbst befolgt.
00:05:20: Er war in der Kleinstadt Bad Ems, in der er wohnte ein disziplinierter Spazierger und träumte Zeit eines Lebens von einem Haus im Grünen.
00:05:29: Aber auch die psychosomatischen Gründe für ein zu kurzes Leben sah meinen Großvaters schon deutlich vor sich.
00:05:35: Beschreibt?
00:05:37: So konnte es nicht ausbleiben, dass die immer größer werdenden Anforderungen, die der Daseinskampf an das Geistseeleorgan in der Großhirnrinde stellte sich irgendwie auch auf die von diesem her beeinflussbaren inneren Lebensvorgänge auswirkten.
00:05:52: Und in dieser Tatsache, die uns im weiteren Jahr beschäftigen wird haben wir die Ursache dessen zu erblicken, dass das Leben des Menschen im Allgemeinen viel zu früh endet!
00:06:02: Von diesen Punkte also müssen wir auch ausgehen, wenn wir unser Leben auf die normale Dauer bringen wollen wie sie aufgrund der in der übrigen Säugerwelt zu beobachtenden Gesetzmäßigkeit mit etwa hundertzwanzig Jahren zu veranschlagen ist.
00:06:15: Im Mittelpunkt unserer Betrachtung steht daher... ...die Seele!
00:06:28: Ein längeres Leben nicht durch Gentechnik sondern durch Verbundenheit mit der Natur und eine bessere Sorgfalt im Umgang mit unserer Seele.
00:06:38: Ich schaue aus dem Fenster Denke an meinen Großvater, den ich nie kennengelernt habe.
00:06:42: Schon und neunzehn-siebzig ist er gestorben lange bevor ich geboren bin.
00:06:46: Heute im Sommer zweitausendsechsenzwanzig lese ich sein von Erfahrungstichte und Lebensklugheit durch drungenen Text.
00:06:53: Draußen ziehen die Obstplantagen vorbei, die man rund um den Boden sie findet.
00:06:58: Die Äpfel sind noch jung Noch nicht reif zur Ernte.
00:07:02: Ich bin in Gedanken wieder bei der Frage Können wir ewig leben?
00:07:06: Und füge ins Geheim dazu Sollten wir das?
00:07:11: Auf einmal erinnere ich mich an eine Szene, die ich neulich in einem Berliner Restaurant erlebt habe.
00:07:16: Zwei Frauen mittleren Alters – die eine Ärztin und die andere Anwältin.
00:07:20: Ich sitze am Nebentisch und höre ihrem Gespräch zu.
00:07:23: Kurz geht es um die Kinder den Urlaub des Haus auf dem Land Aber bald schon dreht sich ihre Unterhaltung ausschließlich um ein Thema Wie ihr Eltern am besten aufzuhalten sei Ungelogen.
00:07:35: anderthalb Stunden lang unterhalten sich die beiden Frauen darüber, welche Hormonersatztherapien die besten Ergebnisse erzielen würden und was für Supplements die Förderung der zellulären Müllabfuhr verbessern können.
00:07:47: Auch die Worte Biohacking-und Kältekammer
00:07:50: fallen!
00:07:52: In Großstädten weltweit sprießen derzeit spezialisierte Longivity Center und private Präventionspraxen aus dem Boden.
00:08:00: Kampf gegen das Alter wird gerade zu einem derbestimmenden Lifestyle-Themen der gehobenen Mittelschicht.
00:08:06: Diese Kreise wollen, dass Alte nicht mehr als unaufhaltsames Schicksal verstehen sondern als eine Krankheit die man medizinisch und vor allem technologisch verlangsam aufhalten ja besiegen kann.
00:08:17: Die Frage nach dem Jungen bleiben ist natürlich nicht neu.
00:08:20: Neu ist aber wie sicher wir inzwischen sind, dass wir unser Leben künstlich verlängern können.
00:08:26: Im Vergleich zu unseren Vorfahren leben wir ja schon viel länger.
00:08:29: Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich in Deutschland zum Beispiel seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts mehr als verdoppelt.
00:08:34: und doch ist uns das nicht genug!
00:08:36: Wir würden alles dafür tun, den Kreislauf von Werden-und Vergehenzudurchbrechen oder nicht?
00:08:58: Mein lieber Joachim... wie alt bist du
00:09:00: eigentlich?!
00:09:04: Und fühlst
00:09:04: du dich
00:09:05: wie fünfzig?
00:09:05: Oder ich treffe hier auch hin zum Frühstück in meiner kleinen Lindauer Gästewohnung.
00:09:08: Das Museum Karatzen hat mir für die Dauer der Tagung großzigerweise eine Bleibe zur Verfügung gestellt, ein frisch renoviertes Dachgeschossstudio im Hof einen Laufen der Brunnen auf der gegenüberliegenden Seite schindeln Die Kirchglocke läutet jede halbe Stunde.
00:09:23: Wir sitzen auf der kleinen Dachterrasse und schauen in die Sonne.
00:09:27: Ich arbeite daran dass ich unter sechzig bleibe aber es ist schwer.
00:09:31: Es gibt ... Altern passiert ja Schubweise.
00:09:33: Ich hab so einen Schub verspürt, das ist noch ganz lange her und das tut dann irgendwo auch weh.
00:09:39: Also dann kämpft man.
00:09:40: Ja ich kämpfe dagegen, dass es sich beschleunigt.
00:09:44: Vom Gefühl her vor allem?
00:09:46: Ist Altern vor allem ein Gefühl?
00:09:48: Ja, es ist vor allen Dingen ein Gefühl.
00:09:50: Das gefühlte Alter ist viel wichtiger als das rein chronologische Alter.
00:09:54: Und das gefüllte Alter hängt mit dem biologischen Alter zusammen.
00:10:00: Die beiden sind wichtig.
00:10:01: Das biologische Alter ist das, wie der Körper wirklich beschaffen und auch der Geist beschaffen ist.
00:10:06: Und das hängt ganz mit dem gefühlten Alter zusammen.
00:10:08: Dass wir das spüren, wenn wir aufstehen oder schlafen gehen.
00:10:12: Wenn wir Sport machen, wenn was Sport macht.
00:10:15: Und Sport kann ja daran viel ändern.
00:10:18: Das gefüllte Alter ist individuell ganz wichtig.
00:10:22: Eine Erfahrung die man spät macht aber eine wichtige Erfahrung.
00:10:27: Man macht es schon relativ früh, würde ich auch sagen.
00:10:29: Mit siebenunddreißig hat man das Gefühl, dass man sich anders fühlt als mit sieben und zwanzig.
00:10:33: Das ist einfach so... Gut, da sind jetzt Plattitüden.
00:10:37: Am Ende ist ja die interessante Frage aber folgende.
00:10:41: Das Leben ist generell gesehen statistisch länger geworden.
00:10:45: also die Menschen leben heute Statistisch länger als vor fünfzig Jahren.
00:10:50: Warum eigentlich?
00:10:51: Ja, das sind meistens dann ... Wenn so was passiert.
00:10:54: Das sind wirklich Verdopplungen von Lebenserwartung in einem Jahrhundert.
00:10:59: Dann sind das mehrere Faktoren und die wichtigste ist sicher der Abnahme der Kindersterblichkeit.
00:11:04: ganz profan.
00:11:05: Die Medizin hat Fortschritte gemacht.
00:11:07: Das ist das Allerwichtigste!
00:11:09: Dann geht die Statistik automatisch hoch.
00:11:11: Es gab damals auch schon vor hundert Jahren, gab es auch schon Hundert-Jährige.
00:11:14: Also, achtzigjährigen, auf vierte Achtzigjährige waren selten.
00:11:18: Aber insgesamt natürlich nach hinten hat sich auch was getan.
00:11:21: Nach hinten hin hat man auch medizinisch einiges machen können, bei Therapien?
00:11:26: Bei der Frühdiagnostik, Früherkennung und so weiter ... Das wirkt sich aus.
00:11:31: in den Industrieländern muss man sagen.
00:11:33: Man muss immer hier unterscheiden, es sind verschiedene Weltregionen, das ist sehr unterschiedlich.
00:11:37: Auch die Lebenserwartungen.
00:11:38: Es hat sich viel getan.
00:11:39: Es sind viele medizinische Faktoren, das sind sociologische Fakten, die da eine Rolle spielen.
00:11:44: Sind sicher auch ökonomische Fakte.
00:11:47: Arm sein oder reich zu sein ist ein Unterschied.
00:11:50: In der Lebenserwartung, das sind sechs, sieben, acht Jahre je nachdem wo man lebt.
00:11:54: Das sind also schon auch Unterschiede.
00:11:56: Hängt natürlich dann wieder medizinischen Versorgungen zusammen.
00:11:59: Ich glaube es sind eben mehrere Faktoren und ein wichtiger Faktor, der jetzt zunehmend so in den Blickgerät, dass ist dieser medizinische Teil und dieser Wellness, dieser Lebensführungsteil, Lebensstil will ich mal sagen.
00:12:13: dieser Wellen, der spielt jetzt bei uns in unserer heutigen Gesellschaft eine große Rolle.
00:12:16: Da setzen viele die Hoffnung
00:12:18: drauf!
00:12:19: Hundert Jahre ist so die Marke.
00:12:20: ja also jeder Mensch kann hundert werden.
00:12:23: das ist so das Ziel sagen wir mal als Menschheit.
00:12:26: Wir abschließend jetzt aber nochmal gefragt da gibt es hier eine Menge was man auch machen kann wenn ich das richtig verstehe was auch des genetische angeht Also die Russen haben jetzt gerade enorm viel Geld investiert in Versuche am Gen rumzuschrauben.
00:12:42: stellt sich da nicht irgendwann auch eine moralische Frage.
00:12:45: Also ist dann nicht auch ne moralpolitische Ebene drin?
00:12:50: Weil zum Beispiel, man ja auch sagen könnte, ne Gesellschaft die immer älter wird ... Ist das eigentlich politisch gewollt, ja?
00:12:58: Ja, die Frage, die ich mir dabei stelle, ist eher warum diskutieren wir nicht genau darüber?
00:13:05: Denn die Optionen kommen!
00:13:06: Natürlich wird versucht im Genom Stellen zu finden die man quasi umprogrammieren kann.
00:13:12: Man weiß, was jeder vom Embryo von der befruchteten Eizelle bis zum erwachsenen Menschen läuft ein Programm ab.
00:13:19: Dieses Programm ist mehr oder weniger auch festgeschrieben auf dem ... Genau wie wir dann am Ende aussehen?
00:13:25: Wie schnell wir altern, ob wir pubertieren, wie wir pupertieren.
00:13:29: Das sind Dinge, die durch Lebensstil wieder und Lebensumstände, Ernährung
00:13:34: usw.,
00:13:34: alles beeinflusst.
00:13:36: Der Punkt ist, es gibt ein genetisches Programm und das läuft immer weiter.
00:13:40: Dieses Programm läuft bis zum Lebensende.
00:13:42: Immer weiter!
00:13:43: Und während dieser Lebenszeit verändert sich das Genom täglich.
00:13:48: Und zwar in tausenden Millionen von Zellen.
00:13:50: jeden Tag ändert sich der Genom.
00:13:52: Da kommt so kleine Marker drauf auf dieses Genom und diesem Marker verändern die Aktivität dann der Zellen oder damit der Organe und erschweren quasi die Funktion wegt einen funktionalen Einfluss.
00:14:05: und dieses Programm, dieses Lebensprogramm das da abläuft.
00:14:09: Das zu beeinflussen ist natürlich ein großer Traum.
00:14:11: Das rückgängig zu mal reprogrammieren, das umzusteuern.
00:14:17: Wie soll man sagen so Einflugschneisen zu finden?
00:14:20: Wenn man daran schrauben kann dass man möglicherweise eines dieser entscheidenden Genes sind immer viele Gene die beteiligt sind.
00:14:26: Dass wir uns das unter Umständen und ich glaube Kommt sowieso kommt.
00:14:33: Diese Möglichkeiten werden angeboten, die werden heute schon in den USA auch angebunden arbeiten.
00:14:37: Da arbeiten auch viele dran, auch Wissenschaftler.
00:14:39: Wir müssen eigentlich gesellschaftlich darüber debattieren und deswegen glaube ich sind solche Veranstaltungen wie jetzt Länder auch ganz entscheiden, dass Wissenschaftler zusammensetzen um sich über diese moralischen ethischen oder juristische Aspekte Gedanken zu machen.
00:14:54: Dass das diskutiert werden muss rausgetragen und dann diskutiert wird.
00:14:59: Wenn du mich fragst bei ganz persönlich finde ich nichts Schlimmes daran wenn jemand versucht gesünder älter zu werden weil wenn er am Genom schrauben würde und es würde funktionieren aber das ist weit weg noch Das sehen wir noch lange nicht.
00:15:12: Aber wenn es funktionieren wird, dann würde ich sagen ist derjenige, der das tut wahrscheinlich sehr viel bewusster im Umgang mit seinem Alter und mit seinem Leben auch in der Gesundheit insgesamt Stichwort Vorsorge unterwegs.
00:15:25: Und da spart man auch viel Geld.
00:15:27: eher spart viel Geld die Gesellschaft spart Geld.
00:15:29: vielleicht ist am Ende eine volkswirtschaftliche Rechnung ob diese ganze longevity am ende dazu führt dass man die gesundheit Die Gesundheit spanne, das ist ja das Ziel, longevity die Gesundheit zu erweitern.
00:15:42: Dass das am Ende auch dazu führt dass die Gesundheitsökonomie entlastet ist.
00:15:46: Hoffentlich funktioniert.
00:15:47: es kann man sagen schon jetzt fehlen ja die bekanntermaßen die Pflegekräfte für die Alten und wir leben in einer überalterten Gesellschaft wo's eben sehr häufig ja auch um sehr einsamen um die alten aussieht.
00:16:01: Ich gehe mit einem etwas mulmigen Gefühl aus dem Gespräch mit Joachim.
00:16:04: was passiert da eigentlich gerade?
00:16:06: Schrauben werden etwas an denen wir so richtig nicht schrauben sollten.
00:16:09: tut mir da nicht etwas Verbotenes und könnte uns das nicht alles bald ziemlich um die Ohren fliegen.
00:16:15: Auf dem Weg zur Inselhalle, wo die Tagung stattfindet, zünd ich in einer Lindauer Kirche vorsichtseilamer eine Kerze an.
00:16:22: Hoffentlich schaut unser Schöpfer gnädig auf uns und unsere eigenen Schöpfungsversuche!
00:16:31: Angekommen in der Insel-Halle treffe ich einen Mann, der aus einer heiligen Stadt kommt Venkatraman Ramakrishnan, Spitzname Venki.
00:16:40: In two-fünfzig wird er in einer indischen Tempelstadt geboren und wächst als Sohn zweier Wissenschaftler auf, studiert Physik, promoviert dann aber in Biologie.
00:16:48: Zwei-tausendneun bekommt er den Nobelpreis für Chemie, für seine Forschung zur Struktur und Funktion des Ribosomes – jener winzigen Fabrik in jeder Zelle die Proteine herstellt.
00:17:00: Den Glückwunsch-Anruf der schwedischen Akademie verpasst er fast wegen eines platten Fahrradreifens.
00:17:06: Vor einigen Jahren hat er ein Buch geschrieben, das den Titel meines Großvaters umdreht – es heißt Warum wir sterben?
00:17:15: Meine erste Frage an Venki lautet allerdings wann fangen wir eigentlich damit an!
00:17:25: Interessanterweise eraltern wir nach manchen Kriterien tatsächlich ab dem Moment unserer Geburt, eigentlich schon ab dem moment der Empfängnis.
00:17:32: Schon im Mutterleib lassen sich Veränderungen in den Metholussierungsmustern beobachten – das sind Marker des Alters.
00:17:39: Nur überwiegt in der frühen Lebensphase die Entwicklung so stark dass das Alter kaum ins Gewicht fällt.
00:17:45: Die Frage ist also wann wir anfangen abzubauen?
00:17:48: Und darauf gibt es viele verschiedene
00:17:50: Antworten.
00:17:57: Die Intelligenz
00:17:58: zum Beispiel beginnt bereits ab den Zwanziger zu sinken, ich meine natürlich den großen IQ Wert nicht den für das jeweilige Alter angepassten.
00:18:07: Ähnlich ist es
00:18:07: bei der Körperkraft.
00:18:08: Die Hundertmeter-Laufzeit beginnt in unseren Zwanzigern schlechter zu werden.
00:18:12: Man kann zwar mit modernen Methoden, wie man es bei Roger Federer gesehen hat bis Ende dreißig auf höchstem Niveau spielen – aber das erfordert enorme Arbeit.
00:18:25: Selbst er konnte nicht mehr denselben Matchplan fahren wie ihn seinen Zwanzigern, sondern musste seine Kraft für die wichtigen Momente aufsparen.
00:18:33: Das Altern ist eben eine der unvermeidlichen Tatsachen des Lebens.
00:18:50: Denkys Buch über den Tod verspricht keine Lösung des Problems.
00:18:53: Es versprix kein Jungbrunnen, keine Pille gegen das Alter.
00:18:56: Ramakrishnan will erklären was passiert wenn wir älter werden?
00:19:00: Warum das Leben irgendwann endet und warum sich daran auch in absehbarer Zeit wenig ändern wird.
00:19:07: Ich frage Ihnen was wollen Wissenschaftler die über das Altern forschen eigentlich genau erreichen?
00:19:11: ein längeres oder ein gesünderes Leben?
00:19:18: Wir interessieren uns für die Gesundheitsspanne, nicht für die
00:19:20: Lebensspanne.
00:19:21: Das heißt, wir wollen dass Menschen länger gesund bleiben.
00:19:24: Nicht das sie länger leben.
00:19:25: aber wenn man das eine ohne das andere anstrebt nimmt man an, dass man bis ins hohe Alter gesund bleibt und dann plötzlich abbaut und stirbt.
00:19:33: Aber meine Frage ist Wenn man länger gesund ist warum sollte man dann plötzlich verfallen?
00:19:38: Es gibt keinen Beweis dafür Dass man mit einer längeren Gesundheitsspanne die langsam verfallen nicht einfach nur nach hinten verschiebt Und der Mensch tatsächlich länger lebt.
00:19:46: Dann hätten wir eine alternde Bevölkerung, die hundert bis hundertzwanzig wird.
00:19:50: Statt achtzig
00:19:50: bis
00:19:51: hundred.".
00:19:52: Gesundheit,
00:20:03: Spanne statt Lebensspanne.
00:20:04: Ramakrishan stellt selbst die unbequeme Folgefrage – wenn der Körper länger gesund bleibt, warum sollte er dann plötzlich sterben?
00:20:11: Die Grenze zwischen gesünder Altern und länger Leben ist vielleicht doch fließender als wir denken!
00:20:16: Die Milliardäre des Silicon Valley investieren in Longevity Forschung, Putin lässt in Schweinen menschliche Organe züchten.
00:20:23: Was hält Ramakrishan von all dem?
00:20:24: und vor allem was würde es bedeuten wenn das wirklich funktioniert?
00:20:32: Da bin ich agnostisch.
00:20:33: Aber ich weise in meinem Buch darauf hin, wenn wir das Leben radikal verlängern Wenn etwa alle mehr als hundert werden wird dass die Gesellschaft auf unvorhersehbare Weise verändern.
00:20:42: Das birgt ein Potenzial Ungleichheit zu verschärfen weil wir mit dem Alter auch Vermögen, Macht und Einfluss anholfen.
00:20:55: Und in westlichen Demokratien hat der ältere Teil der Bevölkerung bereits einen unverhältnismäßig großen Einfluchs auf die Politik.
00:21:02: Wenn sie eine Politik verfolgen, die in irgendeiner Form gegen die Interessen ältare Menschen gerichtet ist werden Sie abgebildet.
00:21:15: Sie
00:21:15: werden also Ungleichheit vergrößern, sie werden eine einseitige Politik erzeugen.
00:21:20: Dabei wollen sie doch eine Gesellschaft die wirklich neutral ist was die Bevorzugung bestimmter Generationen angeht.
00:21:28: Ein
00:21:30: wichtiger Punkt einer ältere Gesellschaft ist keineswegs eine bessere im Sinne von gerechtere dynamischere glücklichere.
00:21:37: Wer profitiert am Ende also wirklich von der Long JVT?
00:21:39: Wer hat Zugang zu den Therapien?
00:21:41: und was passiert mit der Gesellschaft, in der die Älteren nicht nur mehr werden sondern nur die reichen mächtigen Alten überleben.
00:21:48: Ich frage ihn trotzdem ob das Eis nicht ein bisschen zu ungerecht ist gegenüber dem Fortschritt, den wir erlebt haben.
00:21:53: immerhin sind wir heute schon doppelt so alt wie vor hundertfünfzig Jahren.
00:21:57: Hat da nicht schon eine radikale Form von Lebensverlängerung stattgefunden?
00:22:01: Und war die nicht gut?
00:22:03: Well
00:22:08: Wenn ich gegen radikale Lebensverlängerung argumentiere, lautet der Widerspruch.
00:22:13: vor hundertfünfzig Jahren lebten wir im Durchschnitt nur halb so lang wie heute.
00:22:17: Also fragen nicht die Leute würden sie in diese Zeiten zurückrollen?
00:22:21: Wenn man bereit ist eine Verdopplung der Lebenszeit zu akzeptieren und das für großartig hält, warum sind Sie gegen eine weitere Verdopplungen?
00:22:29: Logisch gesehen hätten Sie natürlich recht aber mein Punkt ist ein anderer.
00:22:33: Unsere Lebenszeit hat sich im Vergleich zu früher verdoppelt, weil wir die Faktoren ausgeschaltet haben, die sozusagen unnötigerweise zum Tod von Menschen geführt haben.
00:22:41: Kinderkrankheiten, viele Infektionskrankkeiten, viele Krebsarten, frühe Herzerkrankungen... Das alles war nichts das unvermeidlich und allgegenwärtig ist.
00:22:51: aber das Alter ist etwas anderes.
00:22:53: Wenn
00:22:54: wir das Leben jetzt radikal verlängern würden, täten wir etwas anderes als bisher.
00:22:58: Denn auch früher lebten einzelne Menschen bis neunzig.
00:23:00: Michelangelo wurde fast neunzig.
00:23:02: Was wir jetzt anstreben wäre also etwas grundlegend anderes.
00:23:06: Etwas von dem ich sagen würde?
00:23:07: Es ist wesentlich radikaler.
00:23:33: Michaelangelo – fast neunsig im sechzehn Jahrhundert!
00:23:37: Was wir bisher geschafft haben es vermeidbare Todesfälle zu verhindern Aber jetzt geht es ja um was anderes.
00:23:43: Jetzt geht es um das vermeiden des Alterns an sich.
00:23:47: Am Ende unseres Gespräches frage ich Ramakrishan, ob ihn die Beschäftigung mit dem Alter anders auf sein eigenes Leben schauen lässt?
00:23:55: Ob er jetzt weniger Angst vor seinem eigenen Tod hat?
00:24:02: Nun, ich würde nicht sagen dass es einen Unterschied macht aber ich würde sagen Schau!
00:24:06: Ich bin jetzt vierundseitig.
00:24:07: Natürlich denke ich mehr ans Ende als noch mit fünfzig.
00:24:11: Ich sollte auch erwähnen, dass mein Vater vor anderthalb Jahren gestorben ist.
00:24:14: Er wurde fast neunundneunzig und solange der Vater liebt denkt man
00:24:18: ach
00:24:19: da ist noch eine Generation vor mir.
00:24:21: aber wenn die Eltern weg sind merkt man ich bin der nächste.
00:24:30: Ich
00:24:32: bin der Nächste!
00:24:34: Der ehrliche Satz des weltberühmten Biologen- und Lebensforschers berührt mich irgendwie.
00:24:41: Die Angst für den Tod eint am Ende ja alle Klassen, Milieus und Schichten.
00:24:46: Ja verbindet sogar die verschiedenen historischen Epochen miteinander.
00:24:50: Keiner kann sich der Furcht vor dem eigenen Tod entziehen – egal wie berühmt, egal wie erfolgreich oder reich!
00:24:58: In dem vielleicht bekanntesten Theaterstück des zwanzigsten Jahrhunderts in Hugo von Hoffmannstals jeder Mann ganz seit elf in Berlin Uhr aufgeführt und heute der Höhepunkt jeder Salzburger Festspiele geht es um das Sterben eines reichen, gottlosen Mannes.
00:25:13: Und es geht um sein Flehen, um eine Fristverlängerung, longevity Sehnsucht im Ernstfall sozusagen.
00:25:19: Der Titel des Stücks verweist aus Wesentliche.
00:25:41: Hier alle würde im Angesicht des Todesfuhr alles dafür geben noch ein klein bisschen länger weiterleben zu dürfen.
00:25:48: Was wissen wir?
00:25:50: Das weiß auch die Wissenschaft!
00:25:52: Deshalb boomt die Longevity-Forschung gerade so.
00:26:02: Was wir erleben, ist schon etwas wie eine Revolution und Sterblichkeit war noch nie so greifbar für uns wie jetzt.
00:26:08: aber zu welchem Preis?
00:26:11: Die Sehnsucht nach dem ewigen Leben ist so alt wie die Menschheit selber.
00:26:14: lange bevor es Forschungen dazu gab haben Menschen davon geträumt den Tod zu überlisten.
00:26:20: Die alten Griechen erzählten sich etwa folgende Geschichte Eos, die Göttin der Morgenröte liebte den Sterblichen Titonus so sehr dass sie Zeuss Barty im ewiges Leben zu schenken.
00:26:32: Zeuss gewährte es aber Eos hatte vergessen auch ewige Jugend zu erbitten.
00:26:37: Titonoss lebte und lebte lebte und wurde älter und älters und älters nur kleiner und kleiner.
00:26:48: bis am Ende nun noch seine keifende Stimme übrig blieb sagt der Mythos, sei die Zikade entstanden.
00:26:56: Ewiges Leben ohne ewige Jugend und vielleicht dann doch nicht zu erstrebenswert.
00:27:02: Fünftelzechstenvierzig mal als Lukas Karnachter ältere ein Bild das die ganze Welt kennt.
00:27:06: es hängt heute in der Berliner Gemäldegalerie und zeigt alte gebrechliche Menschen wie sie auf der einen Seite in ein Becken steigen und auf der anderen Seite jung und vital wieder herauskommen.
00:27:18: Der Jungbrunn das große Wunschziel Der Traum, auch der zwei Frauen am Nebentisch im Berliner Restaurant.
00:27:27: Immer wieder in jeder Epoche dieselbe Sehnsucht.
00:27:31: und heute?
00:27:34: Vor
00:27:34: drei Jahren habe ich die undenkbarste und verrückteste Frage gestellt, die man sich vorstellen kann sind wir die erste Generation, die nicht sterben wird.
00:27:43: Und um das herauszufinden habe ich ein Team von dreißig medizinischen Profis angeheuert.
00:27:47: Wir haben das biologische Alter aller meiner Organe gemessen und dann haben wir das Beste von dem angewendet was die Wissenschaft jemals zum Thema Gesundheitsspanne und Lebensspanne herausgefunden hat.
00:27:58: Es hat funktioniert.
00:27:59: Heute hab' ich von allen Menschen weltweit die besten Biomarker.
00:28:03: Ich bin der gesündeste Mensch auf dem Planeten Erde.
00:28:07: Ich bin die healthiest Person auf Planet
00:28:09: Earth.
00:28:38: Die letzten Nachrichten, die wir von ihm erhalten, scheinen seine ganze Unternehmung allerdings in Frage zu stellen.
00:28:43: Mein Magen frisst sich selbst auf, schreibt er auf X. Offenbar ist Johnson an einer Autoimmun-Gastritis erkrankt.
00:28:58: Und was sagt die Wissenschaft?
00:29:08: Kenne ich nicht auf Anhieb.
00:29:09: Telomerase, epigenetische Reprogrammierung Synolytica.
00:29:14: Klingt alles ein bisschen nach Science-Fiction für mich.
00:29:16: Gut dass ich meinen treuen Begleiter Joachim dabei habe und ihn kurz
00:29:20: fragen kann.
00:29:22: Ja, Telomeraze ist ein Enzym das in dieser Langlebigkeitsbranche In der Szene auch lange hochgehandelt wurde.
00:29:31: Telomerasen sind ein Enzyme Das im Zellen vorkommt, das dafür sorgt Gewissermaßen die Zellen nicht altern.
00:29:39: Das tun sie, indem Sie die Telomere, nämlich die Enten der Chromosomen im Erbgut, das Erb-Gut verändern.
00:29:47: Die Kappen auf den Chromosom wie jeder Mensch hat fortyzeig Chromosome.
00:29:52: Die müssen vorhanden sein, die müssen möglichst lange sein dürfen nicht erodiert sein und wenn das so ist dann altert man.
00:30:01: Wenn sie allerdings aufgebaut werden und es kann die Telomerase länger leben.
00:30:08: Dann kann die Zelle länger leben, vor allem aber am Ende auch die verschiedenen Organe.
00:30:12: Also das ist die Telomerase und die Telomere für dieses Jahr.
00:30:16: dann im Jahr two thousand nine den Nobelpreis gab übrigens an zwei Frauen damals ganz seltener Fall zwei Frauen Carol Greider und vor allem Elisabeth Blackburn die ist berühmt geworden ja noch lange damit gearbeitet hat zum Beispiel gezeigt dass man durch die Lebensstiländerung wenn du dich gesund ernähst Wenn Du viel schläfst gesund schläfst und wenn du dann auch noch Sport machst, kannst du diese Telomerverkürzung verhindern.
00:30:44: Ganz automatisch.
00:30:45: Dann brauchst Du eine Telomerase gar nicht!
00:30:47: Die Telomeraser als Long-Gividi Medikament zu verwenden ist ohnehin gefährlich.
00:30:54: Deswegen sind dann viel davon abgekommen weil Auch bei Krebszellen, nämlich die telomeraseaktivis.
00:31:00: Die Krebszenen leben davon in ihrer Langlebigkeit.
00:31:02: Krebsstellen sind ja deswegen wuchern sie, weil sie quasi eine hohe Telomerase-Aktivität haben.
00:31:09: Also wieder ein Dual Use Problem wenn man
00:31:10: so ... Ein Dual Use problem in der Zelle und damit auch jetzt in der Szene, in der Longevity-Szene.
00:31:16: Und
00:31:16: jetzt gibt es eine neue Hoffnung und die heißt eben Senolytica.
00:31:19: was hat's damit auf sich?
00:31:20: Senolytticas sind Zellen die Zombie-Zellen aus dem Körper entfernen, wie bei uns sterben ja ständig Zellen ab.
00:31:29: Und diese absterbenden Zellen können in einem bestimmten Zustand verharren, indem sie aber nicht richtig tot sind sondern so halbtot quasi.
00:31:38: und dann bilden sich quasi durch Immunreaktion Entzündungen.
00:31:43: Entzünden sind auf Dauer sehr schädlich.
00:31:47: Das macht das Gewebe kaputt, das macht ihr Organe kaputt.
00:31:50: und dieses Sennolytika die kann man verwenden, um diese Zombiezellen quasi zu entfernen.
00:31:58: Und dann hat man natürlich auch Jahre gewonnen unter Umständen.
00:32:02: Jetzt
00:32:02: haben wir über also verschiedene Enzyme und Möglichkeiten der Einnahme von Mitteln gesprochen.
00:32:07: aber jetzt gibt es ja einfach mal den Blick in die Natur und die Frage zum Beispiel da gibt es Tiere, die sehr alt werden Die berühmten Elefantengedächtnisse, also Elefanten werden ja sehr alt zum Beispiel.
00:32:20: Aber es gibt auch andere Tiere... Was können wir denn lernen?
00:32:23: jetzt mal abschließend gefragt?
00:32:24: Wenn wir in die Natur schauen für unsere longevity-Fragen!
00:32:26: Die Natur ist so reich an langlebigen Tieren dass wer dann natürlich das?
00:32:31: die Wissenschaftler viel sucht und sie findet Elefante, das besonderen Elefanta ist, dass sie keinen Krebs kriegen ist sehr interessant.
00:32:39: und das haben sie mit den Nacktmullen.
00:32:41: Mit ganz kleinen Elefanten quasi zu Nagetieren, winzige mausgroße Nagetiere die werden zwanzig dreißig Jahre alt obwohl kein nagetier der welt so alt werden kann.
00:32:51: also fünf sechs jahre ist dann schon viel frage warum?
00:32:54: weil sie ein gen haben sogar in dem fall zwei gehen.
00:32:59: aber ein besonderes gen dass wir menschen übrigens auch haben.
00:33:02: nur bei uns macht es eben das nicht.
00:33:04: was es bei den nackt mulen macht Sorgt nämlich dafür, dass DNA-Schäden, die so im Laufe der Jahre dann in der DNA der Zellen entstehen.
00:33:13: Dass diese repariert werden.
00:33:14: DNA-Reparatur also Gene spielt auch eine große Rolle.
00:33:17: Genreparatur ist wie Sennolytika eben wie Telomere, die zum Genomya gehören.
00:33:23: Ist das ein wichtiger Punkt?
00:33:24: Also Gene und das sind bei Grönlandhain genauso, bei Grünlandwahlen.
00:33:29: Grönlandshaie können nachweislich über vierhundert Jahre.
00:33:32: Grünlands Wale können über zweihundert Jahre werden.
00:33:36: nachweisig Ungewöhnlich hängt an ihrer Lebensweise in der Arktis zusammen, langsamer Stoffwechsel.
00:33:42: Kältekammer?
00:33:44: Aber auch da gibt es zelluläre Mechanismen die man nutzen will um davon zu profitieren und das bei uns anzuwenden.
00:33:58: Zombizellen nackt Mulle Elefanten mit zwanzig Tumor-Supressor-Genen.
00:34:03: Ich merke die Natur ist uns in vielen Voraus Und die Wissenschaft versucht gerade von ihr abzuschauen.
00:34:09: Manche Menschen haben das Hundert des überlangen Lebens allerdings auch ganz von alleine geschafft.
00:34:18: Das ist Jean-Calmore an ihrem hundertzwanzigsten Geburtstag.
00:34:23: Acht seit fünfundsiebzig wird sie in Aal, Südfrankreich geboren.
00:34:26: Da ist Bismarck noch Reichskanzler da gibt es noch keine Glühbirne, noch kein Auto, noch keinen Telefon.
00:34:32: Jean-Calmore wird all das erleben und noch viel mehr.
00:34:35: Sie behauptet sogar Vincent van Gogh noch persönlich begegnet zu sein.
00:34:39: Sie wird an zwei Weltkriege überleben, das Fernsehen kennenlernen die Mondlandung und das Internet.
00:34:47: Mit fünf Achtzig Jahren beginnt sie mit dem Fechten.
00:34:50: Fünfzehn Jahre später fährt sie noch immer Fahrrad und lebt über zehn weitere Jahre weitgehend selbstständig.
00:34:56: Mit hundertsebzehn versucht sie dann endlich mit den Rauchen aufzuhören – nicht aus gesundheitlichen Gründen sondern weil sie jetzt blind ist und niemanden um Feuer bitten möchte.
00:35:06: Am vierten August neustert siebenundneunzig
00:35:09: Stürbt
00:35:10: Jean Calment mit hundert, zwanzig Jahren.
00:35:14: Kein Mensch dessen Alter dokumentiert ist hat länger gelebt.
00:35:17: Je Geheimnis nach eigenen Angaben Olivenöl Knoblauch Gemüse und regelmäßiger Entschluck Portwein.
00:35:28: Auf die Frage wie diese Frau so alt werden konnte warum sie nicht früher gestorben ist hat auch die Wissenschaft keine klare Antwort.
00:35:35: Es ist leichter zu sagen, warum jemand stirbt als einen Grund dafür zu finden, warum er so lange lebt.
00:35:40: Hundertzweiundzwanzig Jahre ohne Labor, ohne Nahrungsergänzungsmittel!
00:35:45: Ich frage mich.
00:35:46: was hätte John Calmore wohl von Brian Johnson gehalten?
00:35:50: Mich beeindruckt ihre stierunerschöpfliche Lebenskraft und dass sie eine Fechterin war.
00:35:55: das beeindruckend mich als langjährigen Degenfechter natürlich auch.
00:35:59: vielleicht liegt ja sogar im Fächtsport das eigentliche Geheimnis eines langen und erfüllten Lebens.
00:36:15: Hier in Lindau ist jedenfalls einer der Nobelpreisträger Jean-Calmont dicht auf den Fersen, sein Name Walter Gilbert.
00:36:22: Der heute fourneinzigjährige hat neunzeintachzig vor über vierzig Jahren den Nobelpreis für Chemie erhalten dafür dass er eine Methode entwickelt hat die menschliche DNA zu lesen sozusagen den Quelltext unseres Lebens.
00:36:35: Wie ist er so alt geworden?
00:36:39: Ich mache Sport, ich habe einen Heimtrainer und ich gehe viel spazieren.
00:36:43: Ich habe Glück.
00:36:44: meine DNA ist schon etliche Male sequenziert worden und wir haben darin nie etwas Schrecklich Gutes gefunden was ja auch schön ist.
00:36:52: aber wir haben auch nie etwas schrecklich Schlimmes darin gefunden.
00:36:55: wissen sie Ich wünschte, ich hätte ein echtes Erfolgsrezept.
00:36:59: Ja,
00:36:59: ich bin Vegetarier!
00:37:00: Das ist die eine Sache, die ich tatsächlich empfehlen würde.
00:37:03: Ich bin seit etwa fünfundzwanzig Jahren Vegetarrier aus gesundheitlichen Gründen.
00:37:07: Es verändert die Verdauung auf interessante Weise.
00:37:11: Ich kann es wirklich sehr empfeheln zusammen mit etwas Vitamin B-Zwölf.
00:37:17: Er achtet auf seine Gesundheit geht spazieren verzichtet auf Fleisch und nimmt ein bisschen B-zwölf.
00:37:22: Dass er seine eigene DNA kennt wie andere den Inhalt ihres Kühlschranks spielt dabei vielleicht
00:37:27: auch eine Rolle.
00:37:28: Nach
00:37:28: seiner Emeritierung hat sich Walter Gilbert der Fotografie gewidmet, Wissenschaft und Kunst – für ihn ist das kein Widerspruch!
00:37:34: Heute macht er nicht mehr so viele Bilder wie
00:37:36: früher,
00:37:37: denkt aber noch längst nicht ans Aufführen.
00:37:43: Ob ich
00:37:44: Träume
00:37:44: habe?
00:37:45: Ziele?
00:37:46: Ich mache immer noch ein bisschen Kunst, ein paar Ausstellungen Und die schaffen doch so zwanzig bis dreißig Bilder im Jahr
00:37:52: Aber nicht bei Hunderte,
00:37:53: wie früher.
00:37:54: Ich quatsche mit meinen Enkelkindern und spreche mit Leuten – ich habe Kontakte!
00:37:58: Ich bin auch weiterhin interessiert an neuen Ideen in der Wissenschaft.
00:38:02: Nicht mehr eigene Forschung was ein bisschen schade ist aber meine Ziele sind weiter hin immer noch dazu zu
00:38:12: lernen.
00:38:13: Kreativität in Brian Johnsons durchgetakteten Jungbrunnen Tag scheint es dafür keinen Platz mehr zu geben.
00:38:20: Ich denke an den Satz aus dem Buch meines Großvaters.
00:38:23: Im Mittelpunkt unserer Bemühungen um ein längeres Leben muss die Seele
00:38:28: stehen.".
00:38:29: Das Leben nur als biologisches Faktum zu betrachten, ist eine genauso fatale Haltung wie es einfach unbewusst an sich vorbeiziehen zu lassen.
00:38:38: Das Entscheidende könnte doch am Ende sein das Leben als ein Geschenk zu betrechten dass man in die eigenen Hände nehmen kann.
00:38:44: Egal ob mit dreißig oder mit neunzig, ihr Blick kann in eine offene Zukunft gehen wenn wir nicht einfach nur jungen bleiben wollen sondern Lust auf neue junge Erfahrungen haben.
00:38:53: Den Lebensfunken so wie zu Beginn dieser Folge gehört haben immer im Ohr behalten.
00:38:59: und doch drängt sich bei mir an dieser Stelle ein etwas schwerer Gedanke dazwischen was?
00:39:05: Wenn der Körper da nicht mehr mitspielt!
00:39:07: Wenn er krank wird, ein lebenswichtiges Organ versagt einen Schmerz ihn lähmt obwohl der Lebenshunger im Kopf und im Herzen noch so groß ist.
00:39:20: Ich treffe Oleksandra Czabanovska, sie ist Doktorantin an der Universitätsmedizin Rostock kommt ursprünglich aus der Ukraine und ist eine jener jungen Wissenschaftlerin die hier in Lindau eingeladen sind.
00:39:31: ich arbeite an der Entwicklung eines biologischen Schrittmachers also Herzschrittmacher und das machen wir in unserer Arbeitsgruppe in der Universität Medizin Rostoch mit des emmeren Arm.
00:39:45: Also wir führen sogenannte Zähreprogrammierung durch.
00:39:48: Das heißt, die Zellen in unserem Herzen werden umgewandelt, um eben diese Funktion eines Schrittmachers zu übernehmen.
00:39:56: und für die Zukunft bedeutet das dass die Menschen irgendwann nicht mehr auf einen Implantat
00:40:02: angewiesen sind
00:40:04: sondern Die
00:40:14: Zellen werden mit einer mRNA-Spritze umprogrammiert.
00:40:17: Die Technologie, die wir aus den Corona-Impfstoffen kennen könnte auch hier helfen.
00:40:25: den Nobelpreis dafür bekommen hat.
00:40:27: Er hat gezeigt, ausgereifte Zellen lassen sich in frühere Entwicklungsstadien zurückversetzen Sie lassen sich gewissermaßen verjüngen und aus dieser Entdeckung ist dann ein ganzes Forschungsfeld geworden.
00:40:37: Darauf aufbauend forscht Oleksander jetzt an etwas potenziell revolutionär einem biologischen Herzschrittmacher der den künstlichen ersetzen könnte Millionen von herzkrankten Menschen weltweit könnten davon profitieren.
00:40:52: Ich frage sie Wie weit sie mit ihrer Forschung wirklich ist.
00:40:56: Kurz
00:40:56: zögert sie, dann gibt's ihr eine ehrliche Antwort noch nicht sehr weit.
00:41:01: Es liegt noch ein langer steiniger Weg vor ihr Ein Weg wie bei Katalin Kariko jene zum Wissenschafts- Star-gewordene Biochemikerin, die jahrzehntelang zu mRNA geforscht hat und im Jahr zwanzig dann den Nobelpreis bekommen hat.
00:41:16: Mit ihr spreche ich in der nächsten Folge.
00:41:18: Kariko hat heute Morgen einen Vortrag gehalten, der vor allem vom Scheitern in ihrer wissenschaftlichen Karriere handelte.
00:41:25: Alexandra war wie ich dabei – sie sagt jetzt ganz klar das ist mein Vorbild!
00:41:30: Auf jeden Fall.
00:41:32: Ja, sie ist auch so eine Frau und ein starkes Vorbild für mich besonders weil Sie ja auch in diesem Feld arbeiten.
00:41:38: Und sie hat auch gezeigt wie ihr Karriereweg gelaufen ist.
00:41:42: So wie eine Achterbank hoch und runter, hoch und herunter und sie hat nicht aufgegeben.
00:41:47: Sie hat hier
00:41:47: wirklich
00:41:48: bis zum Ende treu ihrem Forschungsthema
00:41:51: geblieben
00:41:52: Und sie hat auch einen Preis dafür.
00:41:54: jetzt?
00:41:54: Nicht wegen des Nobelpreises, sondern wegen Karikos Ausdauer.
00:41:59: Wegen des Scheiterns und immer wieder besser Scheitarns!
00:42:03: Dann frage ich Sie nach Ihrer Herkunft nach Ihrer Heimat.
00:42:07: Alexander kommt aus Odessa dieser wunderschönen ukrainischen Stadt die jetzt von russischen Bomben bedroht wird.
00:42:15: Mit achtzehn ist Alexander nach Deutschland gekommen.
00:42:17: seitdem forscht sie hier Während wir in Lindau spazieren gehen, am Bodensee in dieser fast unwirklichen Idylle kämpfen Menschen in ihrem Alter auf dem Schlachtfeld.
00:42:29: Ich frage Sie direkt, ob sie das nicht manchmal irre macht?
00:42:33: Diese zwei Welten, diese Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
00:42:36: Ja, das ist natürlich ein
00:42:38: großes
00:42:39: Thema ... Man hat es ständig im Hinterkopf dass In der Heimat ist nicht einfach es, dass die Menschen dort wirklich konfrontiert sind mit Leben und Todfragen täglich.
00:42:54: Auch Wissenschaftler, die dort sind ... Lass es natürlich einen großer Vorteil hier zu sein und bin auch froh, hier sein zu
00:43:03: dürfen!
00:43:04: Du fährst sozusagen am Leben während deines Alters in der Ukraine den Tod finden?
00:43:11: So kann man sagen.
00:43:12: Kann man so sagen, ja das ist sehr traurig.
00:43:14: im Umkehrschluss hoffe ich mal, dass ich auch mit meiner Forschung irgendwie im Leben
00:43:19: ...
00:43:20: das Leben wieder erhalten kann.
00:43:22: Ja?
00:43:23: Zum Schluss frage ich Sie noch, wie sie diese unsere gegenwärtige Zeit eigentlich beschreiben würde.
00:43:31: Kurz zögert Sie?
00:43:32: Vielleicht war das jetzt eine etwas zu philosophische Frage?
00:43:35: Dann holt Sie aus!
00:43:37: Ich würde die Zeit beschreiben als faszinierend einerseits Aber auch unglaublich instabil andererseits, denn man weiß ja nicht richtig wie der nächste Tag ist.
00:43:50: Was dann kommt politisch betrachtet?
00:43:52: Es passiert jeden Tag was Neues.
00:43:56: Aber ich würde sagen es ist trotzdem hoffnungsvoll.
00:44:00: also ich bin positiv was die Zukunft angeht.
00:44:03: Ich finde wir als
00:44:05: Menschheit
00:44:06: haben echt schon viel geschafft Und ich denke, wir werden auch noch sehr viel schaffen können.
00:44:12: Also in positiven Sinne sehr viel Entwicklung schaffen
00:44:15: können.".
00:44:15: In dieser hoffnungsvollen der zukunft zugewandten Stimme im Ohr verabschiede ich mich aus dieser Folge Ich weiß nicht ob wir bald ewig leben können werden.
00:44:25: Die Wissenschaft sagt Nein!
00:44:27: Nicht wirklich die Tech-Welt und die Lifestyleindustrie macht uns glauben doch irgendwie schon.
00:44:32: Vielleicht ist aber auch die viel wichtigere Frage Ist die Jugend wirklich eindeutig der beste Lebensabschnitt?
00:44:39: Oder gibt es nicht auch das ideale Alter.
00:44:43: Ist die Entdeckung oder die Erfahrung besser?
00:44:47: Das wäre zum Abschluss jetzt so meine Fragen, die ich sehr gerne weitergeben würde.
00:44:51: Wer eine Antwort darauf schicken mag, der macht mir eine große Freude und gern auch sonst alle Kritik, alle Verbesserungshinweise, alle weiterführenden Erkenntnisse an podcastatfrz.de.
00:45:18: Erinnern wir uns ruhig Häufiger daran.
00:45:21: Das Leben beginnt mit einem Funken, einem winzigen Aufleuchten, das am Anfang steht und uns anfeuert, uns Kraft und Hoffnung gibt – ein Aufleuchtung, das bis zum letzten Atemzug in uns ist!
00:45:36: Und dann verlischt es...das Leben endet irgendwann irgendwie.
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